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Servus!

Du befindest dich auf den Seiten des OS-Infoguide, einem Projekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Open-Source-Software zu sammeln, zu katalogisieren und sie Jugendlichen zugänglich zu machen.

Das erste mal online erschien diese Seite am 1. November 2004 - damals vom JIZ München gehostet. Damit war das Projekt seiner Zeit voraus: es sollte noch einige Zeit vor dem Erscheinen der ersten Opensource-DVD vergehen. Zu einem Datum begonnen, an dem noch kein PC-Nutzer wusste, was "Firefox" ist und nur Exoten OpenOffice installiert hatten, darf das bis heute einzigartige Projekt als Vorreiter ähnlicher Webseiten gelten. Aber - um das hier deutlich zu sagen:
Diese Seite wird leider nicht mehr aktualisiert. Das letzte Update wurde 2009 vorgenommen.

Dennoch: Schaut euch mal um. Viele Softwaretitel hier auf der Seite gibt es auch heute noch kostenlos zum Download und die Opensource-Idee ist nicht ausgestorben - ganz im Gegenteil!

Die Jugendlichen von damals sind übrigens schon lange in der Arbeitswelt angekommen oder studieren. Dabei haben Sie allesamt täglich mit Freier Software zu tun - ein echter Heimvorteil im Alltag!

dia

Ein Programm, das euch das Diagramme zeichnen leichter machen will.

dia-Screenshot
Wer kennt das nicht. Montag morgen. Es ist 9:40. Der Lehrer weckt dich aus deinem eigentlich wohlverdienten Schulschlaf mit den Worten: "Schmitt! Das gibt ein Referat! Morgen höre ich eine wohlgegliederte Zusammenfassung der Stunde, und dazu die Personenkonstellation von Faust!"
Zusammenfassung der Stunde: Problem, denn du hast ja geschlafen.
Personenkonstellation: Kein Problem, denn du hast Dia.
Mit Dia ist ein übersichtliches Diagramm innerhalb weniger Minuten kein Problem. Durch die Möglichkeit, alle Punkte am Raster auszurichten und die Anschlusspunkte, an die man Linien quasi "festkleben" kann, sodass sie sich nachher beim Verschieben mitanpassen, kann man erheblich schneller Arbeiten, als mit den herkömmlichen Methoden. Kein Grafikprogramm und schon überhaupt kein Präsentationsprogramm, wie Powerpoint, kommt da heran.
Aber auch außerhalb der Schule ist dia für viele Dinge recht nützlich. Und es soll sogar ein paar Leute gegeben haben, die es in ihrer Freizeit zur Planung eines Netzwerks genutzt oder ihr Zimmer damit umgeräumt haben.
dia-Screenshot
Es ist nämlich dank der verschiedenen vorgegebenen Formen ohne langes Rummalen möglich, die verschiedensten Anwendungsgebiete abzudecken. Auch die Computerbildschirme, das Lineal und die Uhr, die ihr auf dem Screenshot seht, sind alle mitgelieferte Cliparts.
Die Bedienung von dia ist für normale Windows-Anwender etwas gewöhnungsbedürftig. Alle Menüs findet man nämlich nur, wenn man einen Rechtsklick auf die Arbeitsfläche macht. Dafür lassen sich aber dann einzelne Menüs herausnehmen und als Extrafenster öffnen (siehe Screenshot).
Dia ist ein sehr, sehr nützliches Programm für nicht ganz alltägliche Jobs. Und wer will sich für ein Diagramm gleich Visio kaufen - der einzige Unterschied zu dia sind doch nur ein paar vorgefertigte Formen mehr...?

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