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Servus!

Du befindest dich auf den Seiten des OS-Infoguide, einem Projekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Open-Source-Software zu sammeln, zu katalogisieren und sie Jugendlichen zugänglich zu machen.

Das erste mal online erschien diese Seite am 1. November 2004 - damals vom JIZ München gehostet. Damit war das Projekt seiner Zeit voraus: es sollte noch einige Zeit vor dem Erscheinen der ersten Opensource-DVD vergehen. Zu einem Datum begonnen, an dem noch kein PC-Nutzer wusste, was "Firefox" ist und nur Exoten OpenOffice installiert hatten, darf das bis heute einzigartige Projekt als Vorreiter ähnlicher Webseiten gelten. Aber - um das hier deutlich zu sagen:
Diese Seite wird leider nicht mehr aktualisiert. Das letzte Update wurde 2009 vorgenommen.

Dennoch: Schaut euch mal um. Viele Softwaretitel hier auf der Seite gibt es auch heute noch kostenlos zum Download und die Opensource-Idee ist nicht ausgestorben - ganz im Gegenteil!

Die Jugendlichen von damals sind übrigens schon lange in der Arbeitswelt angekommen oder studieren. Dabei haben Sie allesamt täglich mit Freier Software zu tun - ein echter Heimvorteil im Alltag!

Paint.NET

Ein Ersatz für Windows-Paint

Paint.NET in Aktion
Was haben die Programmierer von Paint der Welt nur angetan?! Auf vielen Computern ist es die einzige Möglichkeit, Bilder zu bearbeiten, doch das Programm taugt einfach zu gar nichts - na gut: 3-jährige Kinder werden am Sprühwerkzeug und den 16 Farben Vergnügen finden, die sollten aber dann doch lieber TuxPaint verwenden, bevor sie im Öffnen-Dialog wichtige Dateien löschen.
In mancher dunklen Stunde hatte ich schon das Gefühl, P.A.I.N.T. stünde für ?Programm antrainiert im Nutzer Terrorisieren? - inzwischen weiß ich's dank meiner Englischkenntnisse besser: Malen soll man mit dem Ding können! Ha! Dass ich nicht lache!
In jedem Fall gibt es auch noch ein paar andere Leute, denen aufgefallen ist, das Paint nicht gerade optimal ist. Die haben sich hingesetzt und für Ersatz gesorgt. Endlich kann man damit die wichtigsten Dateitypen lesen, endlich ist es möglich direkt aus der Anwendung zu scannen, endlich gibt es mehr als 16 vordefinierte Farben, mehrere Ebenen und eine Toolbar.
Doch der Preis ist hoch: Startete Paint in Nullkommanix, wird einem hier erst einmal ein Splashscreen gezeigt. Und auch der Funktionsumfang von Paint.net ist doch sehr eingeschränkt. Im Vergleich zu GIMP oder der französischen Freeware Photofiltre (sehr zu empfehlen) kann das Programm (noch) recht wenig, zeigt sich eher etwas verspielt mit vielen ?Special Effects? und unnützen Filtern. Und mein persönlicher Liebling aus Paint, die Sprühdose fehlt bisher noch völlig.
Paint.net ist eine einfach zu bedienende Grafikanwendung für den Durchschnitts-PC. Wer schon ein anspruchsvolles Bildbearbeitungsprogramm hat, wird aber mit Paint.net eher nicht so zufrieden sein.

Lustiger Weise arbeiten die beiden Hauptverantwortlichen des Projekts inzwischen bei Microsoft. Vielleicht wird ja aus Paint irgendwann doch noch etwas "Gescheit's"?

Paint.net benötigt ein Softwareupdate, das sich ".net Framework" nennt, von Microsoft.

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