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Servus!

Du befindest dich auf den Seiten des OS-Infoguide, einem Projekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Open-Source-Software zu sammeln, zu katalogisieren und sie Jugendlichen zugänglich zu machen.

Das erste mal online erschien diese Seite am 1. November 2004 - damals vom JIZ München gehostet. Damit war das Projekt seiner Zeit voraus: es sollte noch einige Zeit vor dem Erscheinen der ersten Opensource-DVD vergehen. Zu einem Datum begonnen, an dem noch kein PC-Nutzer wusste, was "Firefox" ist und nur Exoten OpenOffice installiert hatten, darf das bis heute einzigartige Projekt als Vorreiter ähnlicher Webseiten gelten. Aber - um das hier deutlich zu sagen:
Diese Seite wird leider nicht mehr aktualisiert. Das letzte Update wurde 2009 vorgenommen.

Dennoch: Schaut euch mal um. Viele Softwaretitel hier auf der Seite gibt es auch heute noch kostenlos zum Download und die Opensource-Idee ist nicht ausgestorben - ganz im Gegenteil!

Die Jugendlichen von damals sind übrigens schon lange in der Arbeitswelt angekommen oder studieren. Dabei haben Sie allesamt täglich mit Freier Software zu tun - ein echter Heimvorteil im Alltag!

Clamwin

Ein effizienter Virenscanner

Clamwin
"Ja wie kann denn sowas sein - ein Opensource-Virenscanner?" - Ja, es ist wahr. Endlich kann man auch mit Opensource-Software schädliche Dateien auf seinem Computer ausfindig machen und vernichten. Dabei bedient sich das Programm Clamwin einer Suchsoftware, die schon länger erfolgreich unter Linux nach Viren gesucht hat und fügt ihr ein schönes, zeitgemäßes Frontend für Windows hinzu.

Was kann Clamwin?
Clamwin findet sie alle: Ob euer PC von einfachen Viren, Trojanern, Würmern oder Backdoors befallen ist, ist Nebensache. Da die Virendatenbank ständig aktuell gehalten und erweitert wird, ist man mit Clamwin recht gut gegen die Bedrohungen geschützt, die man per WWW oder Mail, per CD-R oder Diskette, USB-Stick oder LAN auf den Computer bekommt. Man muss nur regelmig die Virenliste updaten und auch - mindestens ebenso regelmig - seine Festplatte nach Viren absuchen lassen. Nur leider dauert das heutzutage beinahe ewig, bis die gesamte Festplatte gescannt wird. Da muss man viel Geduld mitbringen.
Clamwin - Virus gefunden! *huch*
Aber es gibt auch eine gute Nachricht. Man kann das Prüfen der Platte auf einen bestimmten Zeitpunkt festlegen oder auch regelmäßig automatisch vom PC durchführen lassen.
Wenn man nur eine einzige Datei oder einen einzigen Ordner auf Viren berprüfen will, dann kann man im Explorer mit der rechten Maustaste darauf klicken und mit dem dort vorhandenen Befehl Clamwin aufrufen.

Was Clamwin nicht kann:
Doch genau bei dieser Art des Suchens nach Viren, wo der Benutzer selbst eingreifen muss, liegt auch das Hauptproblem von Clamwin: Wenn man mal nicht daran denkt, eine unbekannte Datei zu testen, kann es gut sein, dass der Computer infiziert wird. Denn Clamwin bietet bisher noch keine Möglichkeit, Dateien zu prüfen, wenn diese geöffnet oder auf die Festplatte geschrieben werden, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Und nur wenn man Outlook verwendet, kann man von dem Mailplugin profitieren, dass den PC vor per E-Mail versendeten Viren schützen soll.

Insgesamt eignet sich der Scanner im Notfall recht gut zur Erkennung der Viren, ist aber im Alltagsgebrauch bisher zu unpraktisch, als dass er wirklich als einziger Virenscanner zu empfehlen wäre.

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