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Servus!

Du befindest dich auf den Seiten des OS-Infoguide, einem Projekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Open-Source-Software zu sammeln, zu katalogisieren und sie Jugendlichen zugänglich zu machen.

Das erste mal online erschien diese Seite am 1. November 2004 - damals vom JIZ München gehostet. Damit war das Projekt seiner Zeit voraus: es sollte noch einige Zeit vor dem Erscheinen der ersten Opensource-DVD vergehen. Zu einem Datum begonnen, an dem noch kein PC-Nutzer wusste, was "Firefox" ist und nur Exoten OpenOffice installiert hatten, darf das bis heute einzigartige Projekt als Vorreiter ähnlicher Webseiten gelten. Aber - um das hier deutlich zu sagen:
Diese Seite wird leider nicht mehr aktualisiert. Das letzte Update wurde 2009 vorgenommen.

Dennoch: Schaut euch mal um. Viele Softwaretitel hier auf der Seite gibt es auch heute noch kostenlos zum Download und die Opensource-Idee ist nicht ausgestorben - ganz im Gegenteil!

Die Jugendlichen von damals sind übrigens schon lange in der Arbeitswelt angekommen oder studieren. Dabei haben Sie allesamt täglich mit Freier Software zu tun - ein echter Heimvorteil im Alltag!

Und was ist Limux?

Die Stadt München stellt auf Freie Software um!

"Nein, Limux ist kein Rechtschreibfehler!" betonen die Verantwortlichen für ein einmaliges Projekt, das in den Vergangenen 2 Jahren gehörig viel Aufsehen in der IT-Welt erregt hat. Es handelt sich, um den Beschluss des Münchner Stadtrats, weil die Unterstützung von Microsoft für das bisher verwendete Betriebssystem Windows NT von Microsoft ausgelaufen ist, die gesamte Softwareausstattung der Stadtverwaltung auf Freie Software umzustellen. Am 16. Juni 2004 hat der Stadtrat nach verschiedenen Studien, die seit November 2001 in Auftrag gegeben worden waren, beschlossen, die Umstellung von Windows zu Linux auch wirklich durchzuführen. Anfang 2005 begannen dann die ersten Fachreferate mit der Umrüstung. Die Umstellung der Software auf ca. 14 000 PCs der Stadtverwaltung stellen eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar, unter anderem auch dadurch, dass die Mitarbeiter umgeschult werden müssen. Die bisher völlig unterschiedlichen PC-Systeme sollen auf eine gemeinsame Basis gestellt werden, sodass das Projekt auch zukünftig weitere Vorteile und Ersparnisse mit sich bringt.
Die Vorreiterrolle Münchens bei diesem Projekt wurde von der Presse hochgelobt. Nachdem im Spätsommer nochmals ausgiebig über die Gefahren diskutiert wurde, die eine eventuelle Einführung von Softwarepatenten auf EU-Ebene mit sich bringt, steht nun so gut wie nichts mehr im Wege: Munich goes Linux!
Nähere Infos zum Projekt findet man übrigens unter www.muenchen.de/linux.

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