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Servus!

Du befindest dich auf den Seiten des OS-Infoguide, einem Projekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Open-Source-Software zu sammeln, zu katalogisieren und sie Jugendlichen zugänglich zu machen.

Das erste mal online erschien diese Seite am 1. November 2004 - damals vom JIZ München gehostet. Damit war das Projekt seiner Zeit voraus: es sollte noch einige Zeit vor dem Erscheinen der ersten Opensource-DVD vergehen. Zu einem Datum begonnen, an dem noch kein PC-Nutzer wusste, was "Firefox" ist und nur Exoten OpenOffice installiert hatten, darf das bis heute einzigartige Projekt als Vorreiter ähnlicher Webseiten gelten. Aber - um das hier deutlich zu sagen:
Diese Seite wird leider nicht mehr aktualisiert. Das letzte Update wurde 2009 vorgenommen.

Dennoch: Schaut euch mal um. Viele Softwaretitel hier auf der Seite gibt es auch heute noch kostenlos zum Download und die Opensource-Idee ist nicht ausgestorben - ganz im Gegenteil!

Die Jugendlichen von damals sind übrigens schon lange in der Arbeitswelt angekommen oder studieren. Dabei haben Sie allesamt täglich mit Freier Software zu tun - ein echter Heimvorteil im Alltag!

Das OGG-Vorbis-Format

Eine Möglichkeit Audiodaten zu speichern

Viele von Euch werden mir kaum glauben, dass es das gibt, aber es ist wirklich wahr: Weil auch das MP3-Format, in dem heutzutage viele Songs usw. auf den Festplatten und CDs weltweit lagern, proprietär ist, das heißt jemandem gehört (u.a. Thomson und dem Frauenhofer Institut), die dafür Lizenzgebühren verlangen (allerdings nicht von Privatnutzern), haben sich einige Programmierer an ihre PCs gesetzt und ein offenes Format für komprimierte Audiodaten entworfen, das jedem frei zugänglich ist. Dieses Format nennt sich das OGG-Vorbis-Format (www.vorbis.com). Es bietet einige echt gute Features:

- Es ist frei. Jeder kann sich an der Entwicklung beteiligen - und jeder darf es kostenlos benutzen.
- Es ist klein. Mit Hilfe dieses Formats bekommt man auf einen CD-Rohling mehr als 200 Songs statt "nur" 10 bis 20.
- Es lässt sich mit allen gängigen Musikplayern (winamp u.a.), von denen wir auch einige hier vorstellen, abspielen.

Aber warum sollte man es anstelle von MP3s verwenden?
Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Die Wiedergabe-Qualität ist besser!
Dadurch dass die Audiodaten bei der Umwandlung in MP3-Dateien oder OGG-Dateien komprimiert, das heißt verkleinert werden, geht ein Teil der Klangqualität, die wir im Normalfall genießen können, wenn wir eine CD in den Player legen, verloren. Die meisten unter uns bekommen davon allerdings nix mit. Will meinen: Es wird nur das weggelassen, was auch an sich nicht zu dem Frequenzbereich gehört, den der Mensch wahrnimmt.
Man verliert im Normalfall viel mehr Audioinformationen, wenn man ein paar schlechte Boxen (z.B. Computerlautsprecher) oder einen schlechten Ghettoblaster verwendet.
Trotzdem nervt es manchmal ziemlich, wenn man eine stark komprimierte MP3 anhört und man das Gefühl hat, als säße man in einem Abwasserkanal, nur weil die Klangqualität gar so schlecht ist. Das OGG-Format schafft da teilweise abhilfe, da es bei gleicher Dateigröße eine bessere Audioqualität bietet und auch bei starker Kompression nicht ganz so extrem dem Musikgenuss schadet.
Ich persönlich verwende zum Speichern von Audio-Daten beinahe nur noch das OGG-Format und bin wirklich sehr zufrieden damit.

Es gibt für dieses Format übrigens auch ein Plugin für Nero 5 usw. usw. usw.